
Erfahren Sie mehr über unsere Holzhäuser im FAQ Bereich
Was kostet ein Holzhaus?
Das hängt von der Größe und Ausstattung des Hauses ab, denn beide beeinflussen maßgeblich den Preis.
»Brauche ich einen Keller? Wünsche ich mir architektonische Besonderheiten? Wie viele Bäder soll das Haus später haben? Welchen Standard setze ich z. B. beim Energiesystem, bei der Elektroinstallation, bei meinen Sanitärgegenständen oder den Oberflächen wie Fliesen und Fußböden an?« Das sind wichtige Faktoren, die den Preis eines Gebäudes individuell und signifikant beeinflussen.
Unserer Erfahrung nach können Sie mit einem Betrag von 3300 Euro pro m² Wohnfläche ab Kellerdecke bzw. Bodenplatte in die Budgetkalkulation Ihres Projekts starten. Am liebsten bringen wir jedoch die Dinge auf den Punkt und kalkulieren Ihr Projekt auf den Cent genau für Sie!
Gibt es bei beim Holzhausbau Besonderheiten in der Förderung?
Unsere Holzhäuser bieten die besten Voraussetzungen für die aktuellen KfW-Förderungen.
Im Rahmen der aktuellen Förderkulisse werden »klimafreundliche Neubauten« besonders gefördert, sofern sie eine vorbildliche Gebäudehülle im »Effizienzhaus 40 Standard« aufweisen, spezielle Bedingungen der Versorgungstechnik erfüllen und einen Lebenszyklus mit geringem Ressourcenverbrauch vorweisen können. Diese Rahmenbedingungen für die KfW-Förderung »klimafreundlicher Neubau« sind bei uns quasi inklusive.
Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen möchten und eine Förderung »KfN mit QNG« anstreben, sind die Grundvoraussetzungen bei einem Donaubauer-Holzhaus bereits gelegt. Es bedarf lediglich noch einiger Detailabstimmungen – je nach angestrebtem Zertifizierungssystem. Sprechen Sie uns in einfach darauf an!
Sieht ein Holzhaus immer holzig aus?
Nein, muss es nicht. Vielen Holzhäusern sieht man von außen auch gar nicht an, dass sie aus Holz gebaut sind. Es mag sein, dass manche Menschen beim Wort »Holzhaus« primär an eine Berghütte oder ein Waldhäuschen denken. Aber tatsächlich bietet ein Holzhaus eine Vielzahl an architektonischen Möglichkeiten.
Mit Sicherheit kann die Holzbauweise ihren Charme bei der individuellen Fassadengestaltung ausspielen. Ob klassischer Fassadenputz, hinterlüftete Konstruktionen mit HPL-Platten oder eben Holzfassaden in den unterschiedlichsten Ausführungen sind individuell kombinierbar für den ganz besonderen Look.
Eine Besonderheit der Holzfassade ist mit Sicherheit die Eigenschaft, dass diese bei freier Bewitterung ihre Farbe zu einem silbrigen bis dunklen Grau verändert. Dies kann man gerade bei der Farbgestaltung wunderbar mitbedenken und in der Außengestaltung berücksichtigen. Am besten einfach mal durch unsere Online-Häusergalerie oder unseren Instagram-Kanal browsen – dort bekommt man eine schöne Vielfalt an unterschiedlichen Möglichkeiten gezeigt.
Gibt es architektonische Besonderheiten?
Mit Holz zu bauen, bietet sehr viele architektonische Möglichkeiten – schon allein mit Blick auf die bereits angesprochene Fassade. Aber auch sonst ist der Holzbau allen gestalterischen Herausforderungen gewachsen.
Besonders ästhetisch ist die Verwendung sichtbarer Holzoberflächen im Innenbereich des Hauses. Hier spielt unser Lieblingsbaustoff seinen ganzen Charme aus und kann vor allem im Materialmix mit anderen Baustoffen auf eine ganz eigene Art und Weise zum Raumgefühl beitragen.
Oft kommt es auf die nötige Expertise und Finesse des Planers oder der Planerin an, die Besonderheiten des Holzbaus in der Architektur eines Gebäudes entsprechend herauszuarbeiten. Dann entstehen wirkliche Kunstwerke am Bau, individuell geplant und zeitgemäß umgesetzt.
Wie lange hält ein Holzhaus?
Ein Holzhaus hält so lange, wie es von seinen Nutzern benötigt wird. Vorausgesetzt, es wird richtig gebaut und man behandelt es pfleglich – das gilt übrigens für jede Bausubstanz und überhaupt eigentlich für alles… 🙂
Man vergisst häufig, dass Dachstühle auf Kirchen und Kathedralen, welche ja auch aus Holz sind, meistens bereits mehrere Jahrhunderte alt sein können. Diese Konstruktionen schützen sogar die steinernen Gebäude darunter, welche ohne das holzige Haupt gar nicht so alt werden könnten.
Setzten Sie beim Bauen mit Holz auf einen erfahrenen Partner, der den Werkstoff einzuschätzen und einzusetzen weiß, der bei der Entwicklung kritischer Details die richtigen Entscheidungen fällt und den konstruktiven Holzschutz entsprechend berücksichtigt. Dann sind Sie auf der sicheren Seite und werden viele Jahrzehnte Freude an Ihrem Holzhaus haben.
Dämmt man ein Holzhaus anders als ein Massivhaus?
Welche Vorteile bietet ein Holzhaus bei der Dämmung?
Bei gleicher Wanddicke ist die Dämmwirkung im Holzhaus immer besser. Deutlich sogar. Will ich eine gemauerte Wand mit gleichen Dämmeigenschaften erstellen, muss ich diese um einiges dicker bauen. Und dadurch geht Innenraum verloren. Es kann also sein, dass in einem gemauerten Haus 8-10% Quadratmeter weniger Nettofläche zur Verfügung stehen als in einem Holzhaus.
Das Besondere an einem Holzhaus ist jedoch, dass man in puncto Dämmung mit vielen nachwachsenden Rohstoffen mit guter Ökobilanz arbeiten kann.
Wieviel Zeit braucht es, ein Holzhaus zu bauen?
Ein Tag, ein Haus – so lautet ein Donaubauer-Slogan. ☺
Das Holzhaus zu montieren, dauert tatsächlich manchmal nur einen Tag. Ok, manchmal auch zwei oder drei – Das kommt im Detail auf die Architektur und jeweilige Komplexität des Gebäudes an. Beim Holzhausbau geht es aber grundsätzlich deutlich schneller zu als bei massiven Bauweisen, welche in der Regel vor Ort gebaut werden.
Vor allem aber ist der Bau-Prozess anders als beim Massivbau. Denn das Bauen beginnt bereits intensiv in der Planungsphase. Viele Entscheidungen werden bereits in diesem Stadium getroffen und viele Details schon auf dem Reißbrett durchdacht. Danach wird das Haus in ein paar Wochen in unseren Hallen vorproduziert. Ist es dann erst mal auf der Baustelle, geht alles ziemlich flott, und schon ein paar Monate nach dem Richtfest kann man einziehen. So baut die Zukunft!
Können alle Architekt*innen ein Holzhaus bauen?
Der Holzbau erlebt gerade eine Renaissance. Ein alter Baustoff wird neu gedacht. Das bedeutet aber nicht, dass alle Architekt*innen deswegen automatisch Erfahrung damit haben. Insofern: Nein, nicht jede*r kann es »ad hoc« – aber jede*r kann es lernen.
Wichtig ist die entsprechende Expertise beim Konstruieren mit Holz und die Beachtung einiger Grundregeln. Wer sich gut auskennt, kann z. B. den konstruktiven Holzschutz optimal mitberücksichtigen. Das bedeutet, dass unser Baustoff Holz so eingesetzt wird, dass er durch die Konstruktion an sich gut geschützt ist, und dadurch langlebiger ist. Manchmal schadet es auch nicht, einen genaueren Blick auf frühere Bauten zu werfen und davon zu lernen. Die alten Meister wussten sehr gut, was sie taten…
Ich möchte ein Holzhaus bauen, habe aber noch keine konkrete Idee, und kenne mich nicht aus – was mache ich?
Uns anrufen! Wir beraten gerne und setzen Impulse. Wir haben inzwischen so einige Holzhäuser gebaut, entsprechendes Know-how und jede Menge Erfahrung im Team. Damit unterstützen wir gerne jede*n, die und der es mit einer Holzkonstruktion erst meint!
Wenn man noch keine Idee hat, empfehlen wir außerdem, Fotos, Bilder, Grundrisse und andere Holzhäuser anzuschauen, Inspirationen zu sammeln, Informationen zu notieren und zusammenzutragen. Was gefällt mir oder uns eigentlich? Darauf aufbauend und zusammen mit uns als Beratungsteam können wir dann beginnen, einen Entwurf zu entwickeln.
Unser Tipp für die Recherche: Einfach mal die Haus-Porträts auf der Donaubauer-Webseite, in unserer Broschüre und bei Instagram durchforsten. Hier gibt es viele, teils ganz persönliche und besondere Einblicke in das Holzhaus-Leben, praktische Informationen zum Thema Holzhausbau und Inspirationen zu den unterschiedlichsten Wohnträumen, die wir schon realisiert haben. Im Donaubauer Musterhaus in Böhmfeld kann man zudem ein Holzhaus von innen anschauen und erleben.
Ich habe eine Idee für ein Holzhaus – was mache ich als nächstes?
Kommen Sie vorbei und bringen Sie Ihre Ideen mit. Dann sehen wir, wo es preislich in etwa hingeht, auf welche Ideen man weiter aufbauen möchte, ob sich das mit dem Budget deckt oder ob es etwas zum Umgestalten gibt. Dabei sind wir natürlich gerne behilflich.
Was sind die wichtigsten Schritte auf dem Weg zum eigenen Holzhaus?
Wünsche wünschen ✔
Budget checken ✔
Grundstück organisieren ✔
Dann können wir anfangen zu planen.
Warum ist es toll, in einem Holzhaus zu wohnen?
»Ich wohne in einem Holzhaus und stehe jeden Tag mit einem Lächeln auf.« (Johannes Donaubauer). Aber im Ernst: In einem Holzhaus zu wohnen, fühlt sich einfach anders an. Es hat eine besondere Wohlfühlatmosphäre durch freundliche, warme Oberflächen, die auch im Winter nicht auskühlen. Angenehmes Raumklima, feuchteregulierende Baustoffe und schöne Akustik sind automatisch mit dabei. Wer möchte, kann mit Holzoberflächen ganz bewusst dem Raum noch mehr Harmonie geben. Im Holzhaus zu leben ist einfach eins der schönsten Wohngefühle, die es gibt!
Welche Leute bauen ein Holzhaus?
Das ist ganz unterschiedlich. Das Interesse am Holzhausbau zieht sich durch die ganze Gesellschaft. Es gibt Rentner, denen ihr altes Haus zu groß wird, und die sich ein kleines Austragshaus bauen. Junge Familien, denen Nachhaltigkeit besonders wichtig ist. Landwirte, die ein neues Wohnhaus für die junge Generation auf ihren Hof stellen, oder Manager, die sich einen designten, architektonischen Entwurf als Holzhaus umsetzen lassen.
Für jedes Budget und jeden Background gibt es Leute, die vom Holzhaus fasziniert sind.
Bestehen Holzhäuser immer aus 100% Holz?
Jein. Eigentlich besteht auch ein Holzhaus aus verschiedenen Materialien. Die Tragkonstruktion besteht dabei immer aus Holz. Bei den Dämmstoffen kommen neben Holzfaserplatten und Holzfasermatten auch andere Bauprodukte auf Naturbasis zum Einsatz. Zellulose zum Beispiel (die ja eigentlich auch aus Holz besteht) kommt bei uns sehr häufig als Dämmung in die Gefache, also die Hohlräume der Konstruktion. Und Holzwerkstoffplatten bestehen, wie der Name schon sagt, auch aus Holz.
Im Trockenbau werden z. B. Gipsfaserplatten verbaut und bei der Fassade kann man neben Holzfassaden und Putzfassaden auch mit HPL- oder anderen Plattenmaterialien arbeiten. Unterschiedliche Bau-Materialien lassen sich sehr gut mischen. So kann man etwa zusätzlich mit Sichtbetonwänden und Stahlelementen arbeiten. Der Fantasie sind da eigentlich keine Grenzen gesetzt.
Wie brandsicher ist ein Holzhaus?
Wenn es brennt, ist ein Holzhaus genauso sicher wie andere Bauweisen.
Warum ist es ökologisch sinnvoll, ein Holzhaus zu bauen?
Holz ist ein besonderer Baustoff – nicht nur wegen seiner Optik und Haptik, sondern auch wegen seiner Ökobilanz. Bäume binden beim Wachstum CO2: Nach unserer Faustformel speichert 1 m³ Holz rund 1 Tonne CO2. Wird das Holz zum Hausbau verwendet, statt verbrannt zu werden, bleibt dieser Kohlenstoff über die Lebensdauer des Gebäudes gespeichert.
Wir setzen dabei bevorzugt auf Hölzer aus der Region und bieten auf Wunsch FSC-zertifiziertes Holz an. Nach der ersten Nutzung lässt sich die Ressource Holz häufig weiterverwenden – etwa als Dämmstoff aus recyceltem Altpapier.
Beim Bauen mit Holz wird zudem deutlich weniger Wasser benötigt als bei klassischen „nassen“ Bauweisen wie Beton oder Putz – ein Vorteil, der angesichts zunehmender Trockenperioden in einigen Regionen Deutschlands an Bedeutung gewinnt. Auch der Energieaufwand bei der Herstellung von Holzbaustoffen liegt in der Regel unter dem vergleichbarer mineralischer Baustoffe – nachvollziehbar in unserer Ökobilanz mit konkreten GWP-Werten.
Kurz gesagt: Holz ist ein Baustoff, der CO2 speichert statt freisetzt, sich gut wiederverwenden lässt, weniger Wasser beim Bauen verbraucht und dabei noch echten Wohnkomfort bietet.
Holz ist einfach eine tolle Lösung für unsere Zeit.
